FAQs

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen im Pampers Botschafter Club.

Pampers Botschafter

Botschafterprojekte

Pampers Momente

Pampers Windeln

Pampers Feuchttücher

Hautpflege

Schlaf

Entwicklung

Gesundheit

Pampers Botschafter

Was ist der Pampers Botschafter Club?

Als Pampers Botschafter erhalten Sie die Möglichkeit, Pampers Produkte kostenlos auszuprobieren und ihre Erfahrungen zu teilen: mit anderen Pampers Botschaftern, befreundeten Eltern und allen, die Ihnen in sozialen Medien folgen. Sie können der Marke Pampers außerdem direkt Feedback geben und schöne Momente aus Ihrem Leben als Eltern mit anderen Pampers Botschaftern teilen.

Wie funktioniert es?

Indem Sie sich zunächst als Pampers Botschafter registrieren. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, sich für neu startende Projekte zu bewerben und - wenn Ihre Bewerbung erfolgreich ist - kostenlos Pampers Produkte auszuprobieren. Sie können in Ihrem persönlichen Botschafterbereich jederzeit Ihre Profilinformationen aktualisieren und regelmäßig unterhaltsame Missionen erfüllen (z. B. kurze Umfragen ausfüllen oder nebenbei kleine Aufgaben erledigen). Teilen Sie unter Pampers Momente außerdem schöne Situationen aus Ihrem Familienleben mit anderen Botschaftern.

Wie trete ich dem Pampers Botschafter Club bei?

Ganz einfach: indem Sie sich als Pampers Botschafter registrieren.

Ist es kostenlos?

Ja, sowohl die Mitgliedschaft im Pampers Botschafter Club als auch die Teilnahme an Botschafterprojekten sind kostenlos.

Kann ich mich mit meinen pampers.de Zugangsdaten anmelden?

Nein, aktuell ist es noch nicht möglich, sich mit pampers.de Zugangsdaten im Pampers Botschafter Club anzumelden. Wir empfehlen Ihnen aber, die gleiche E-Mail-Adresse für beide Portale zu verwenden, sodass Ihre Profile zu einem späteren Zeitpunkt eventuell zusammengeführt werden können.

Gibt es eine Mitgliedskarte?

Nein, es gibt keine Mitgliedskarte für den Pampers Botschafter Club. Ihre Mitgliedschaft ist mit Ihrem Profil in Ihrem persönlichen Botschafterbereich dokumentiert.

Botschafterprojekte

Bei welchen Botschafterprojekten kann ich mitmachen?

Grundsätzlich können Sie bei jedem Projekt dabei sein - auch wenn sie darin kein Produkt selbst ausprobieren. Sie können sich an Diskussionen auf dem jeweiligen Blog beteiligen und dort auch die Erfahrungen anderer Pampers Botschafter mitverfolgen.

Wie kann ich mich für ein Botschafterprojekt bewerben?

Füllen Sie die Bewerbung aus, die Sie in Ihrem persönlichen Botschafterbereich finden. Sie können sich für jedes neu startende Botschafterprojekt bewerben, das zu Ihnen und Ihrem Nachwuchs passt. Wenn Sie nicht ohnehin per Newsletter informiert werden, finden Sie eine Übersicht aktueller Projekte auf der Startseite des Pampers Botschafter Clubs.

Pampers Momente

Wie kann ich einen Pampers Moment einreichen?

Das geht schnell und einfach: Es gibt eine eigene Seite, auf der Sie Ihren Pampers Moment einreichen können.

Wann wird mein eingereichter Pampers Moment veröffentlicht?

Jeder eingereichte Pampers Moment wird von unserem Team geprüft und redaktionell betreut. Sobald der Beitrag auf der Pampers Momente Seite veröffentlicht wird, werden Sie per E-Mail benachrichtigt. Grundvoraussetzung für die Veröffentlichung ist, dass Sie Ihren Beitrag zuvor auf Facebook, Instagram oder YouTube geteilt haben, er dort öffentlich sichtbar ist und Sie uns den kompletten Link zu Ihrem Post übermitteln.

Wie wird der Pampers Moment des Monats ausgewählt?

Der Pampers Moment des Monats wird jeweils zu Beginn des Folgemonats vom Pampers Team ausgewählt. Dabei werden die Abstimmungsergebnisse und Kommentare der Pampers Botschafter auf der Pampers Momente Seite berücksichtigt.

Kann ich auch per E-Mail ein Foto oder Video einreichen?

Nein. Als Pampers Momente können nur Beiträge eingereicht werden, die Sie zuvor auf Facebook, Instagram oder YouTube veröffentlicht haben. Beachten Sie, dass diese öffentlich sichtbar sein müssen.

Pampers Windeln

Sind alle Inhaltsstoffe von Pampers babysicher?

Pampers-Windeln, -Feuchttücher und -Höschenwindeln bestehen aus Materialien, die gründlich getestet und für sicher befunden wurden. Die Materialien, die wir verwenden, werden auch für die meisten Windeln und Feuchttücher genutzt und weltweit von Millionen von Babys täglich getragen.

Verursachen Pampers Windelausschlag?

Pampers verwendet keine Materialien, die Windelausschlag auslösen. Studien zufolge tun moderne, superabsorbierende Einwegwindeln Ihrem Baby tatsächlich gut, weil sie die Hautgesundheit verbessern.

Wodurch entstehen Hautreizungen?

Leider kommt Windelausschlag ziemlich häufig vor und hängt zum Beispiel mit der Einführung neuer Lebensmittel oder der Gabe von Medikamenten zusammen. Mehr als die Hälfte der Babys zwischen 4 Monaten und 15 Monaten entwickeln Windelausschlag und fast alle Babys leiden einmal unter Windelausschlag, bevor sie sauber werden. Wenn Sie Ihr Baby gleich wickeln, wenn die Windel schmutzig ist und die Haut gut pflegen und trocken halten, können Sie Windelausschlag entgegenwirken.

Warum läuft die Windel meines Babys aus?

Da kein Baby wie das andere ist, sitzen auch Windeln bei jedem Baby anders. Wir bei Pampers vermessen tausende Babys an Beinen, Po und Hüften, um eine gute Passform zu erreichen, die ein Auslaufen verhindert. Manchmal läuft etwas aus, weil das Bündchen am Bein oder an der Hüfte ein wenig umgeschlagen ist. Wenn Sie mit dem Finger über das Bündchen an der Hüfte oder am Bein fahren, erhalten Sie eventuell einen besseren Sitz. Windeln können auch manchmal auslaufen, wenn es nicht genügend saugfähiges Material für die Urinmenge Ihres Babys gibt. Wenn sich das Gewicht Ihres Babys eher am oberen Ende der Gewichtsskala für die Windel bewegt, die Sie momentan verwenden, können Sie auch zur nächst größeren Windel wechseln – größere Windeln sind mit mehr saugfähigem Material versehen.

Sind die bunten Bilder auf Pampers sicher für die Haut meines Babys?

Ja. Unsere Färbemittel wurden sorgfältig auf Sicherheit geprüft und als unbedenklich für Säuglinge und Kinder eingestuft. Sie lösen keine Allergien aus und sind hautfreundlich. Sie werden auch in anderen Verbraucherprodukten wie Kontaktlinsen und Lebensmittelverpackungen verwendet.

Testen Sie die Änderungen an Pampers-Windeln zuerst auf ihre Sicherheit?

Bei jeder Änderung an Pampers verwenden wir nur Materialien, die bereits sicher in unseren Windeln eingesetzt werden bzw. die sorgfältig getestet und als unbedenklich eingestuft werden. Wir führen umfangreiche Tests durch, bei denen Eltern unsere Produkte in realen Situationen einsetzen, und halten die höchsten Branchenstandards für Sicherheit, Leistung und Qualität ein.

Sind in Pampers Chemikalien enthalten, die chemische Verbrennungen auslösen?

Nein. Pampers-Windeln, -Feuchttücher und -Höschenwindeln bestehen aus Materialien, die gründlich getestet und für sicher befunden wurden. Die Materialien, die wir verwenden, werden auch für die meisten Windeln und Feuchttücher genutzt und weltweit von Millionen von Babys sicher getragen.

Pampers Feuchttücher

Sind Pampers Baby Feuchttücher zart genug für die empfindliche Babyhaut?

Ja. Pampers Baby Feuchttücher wurden klinisch getestet, um sicherzustellen, dass sie keine Allergien oder Hautirritationen verursachen. Dabei wurde klinisch bewiesen, dass sie selbst bei empfindlicher Haut sanft sind.

Kann ich Pampers Baby Feuchttücher auch für das Gesicht und die Hände meines Babys verwenden?

Ja. Obwohl unsere Feuchttücher speziell für den Einsatz beim Windelwechseln konzipiert sind, können sich Eltern sicher sein, dass Pampers Feuchttücher auch für andere Körperteile verwendet werden können – sogar fürs Gesicht.

Hautpflege

Welche Creme benutzt man am besten fürs Gesicht bei Babys?

Die Pflege sollte nicht zu fetthaltig sein, weil die Gesichtshaut auf sehr lipidreiche Salben gerne mit Unreinheiten reagiert. Körperlotionen sind ebenfalls ungeeignet, denn sie enthalten oft Zusatzstoffe, die das Verteilen auf der Haut erleichtern, an den Augen aber Irritationen auslösen können. Da die Gesichtshaut sehr dünn und empfindlich ist, sollte man hier besonders auf die Verträglichkeit achten – am besten Präparate wählen, die keine starken Allergene enthalten. Bei sehr trockener Haut im Gesicht braucht man natürlich eine etwas reichhaltigere Pflege.

Was kann man zur allgemeinen Pflege der Haut von Neugeborenen und Kleinkindern verwenden?

Zur Pflege sollten kindgerechte Produkte verwendet werden, also solche, die auf ihre Verträglichkeit für Kinder geprüft wurden. Waschgels und Shampoos für Babys enthalten in der Regel mildere, die Haut weniger austrocknende Substanzen als die Produkte für Erwachsene. Stark duftstoffhaltige sollten ebenfalls besser nicht verwendet werden.

Inwiefern unterscheidet sich die optimale Körperpflege für Babys im Sommer von der im Winter?

Die Basispflege, also Waschen und Pflege des Windelbereichs, sind unabhängig von der Jahreszeit. Allerdings reagiert die Babyhaut auf Kälte und die vermehrte Lufttrockenheit im Winter oft mit Reizungen. Eine vorbeugende Pflege des Gesichts vor dem Spazierengehen, zum Beispiel mit Mandelöl- Salbe, kann dann sinnvoll sein. Kinder, die zu trockener Haut neigen, brauchen in der kalten Jahreszeit eine stärker fetthaltige Pflege, also zum Beispiel eine Lipolotion. Zur Sommerpflege gehört natürlich ein guter Lichtschutz. Auch wenn kleine Kinder längere Zeit im Wasser planschen, kann es nötig sein, die Haut am Abend einzucremen. Geeignet ist dann eine weniger stark fettende, feuchtigkeitsspendende Pflege, z.B. eine Hydrolotion.

Was kann man gegen trockene Babyhaut tun, wenn Babyöl und -cremes nicht helfen?

Es ist sehr wichtig, die gesamte tägliche Hautpflege an die Hauttrockenheit anzupassen. Zum Waschen sollte man auf Seife verzichten, weil sie die Haut weiter austrocknet. Stattdessen kann man ein mildes Babywaschgel oder eine Waschcreme verwenden. Oft reicht aber auch klares Wasser. Nach dem Saubermachen müssen Babys mit trockener Haut eingecremt werden. Wenn die bisher verwendete Pflege nicht ausreicht, ist sie entweder zu wenig fettreich oder sie enthält zu wenig Feuchthaltefaktoren. Präparate mit dem Hinweis „für trockene Haut/ auch für Neurodermitis geeignet“ können hier weiterhelfen. Da trockene Haut zu kleinen Mikrorissen neigt und damit vermehrt durchlässig für Substanzen ist, sollte man nur Produkte verwenden, die keine starken Allergene enthalten.
Zusätzlich sollten die Pflegeprodukte auch ausdrücklich als für Säuglinge geeignet bezeichnet sein.
Am besten lässt man sich vom Haut- oder Kinderarzt beraten, welche Pflegecreme man verwenden kann. Zusätzlich ist 2-3 mal pro Woche ein Ölbad mit Mandelöl zu empfehlen.

Was gilt es, beim Kauf von Sonnencreme zu beachten?

Für kleine Kinder ist es empfehlenswert eine spezielle Kinder-Sonnencreme zu kaufen. Sie sollte einen ausreichend hohen LSF haben, wasserfest sein und sich leicht verschmieren lassen. Manche Kinder tolerieren das Eincremen nicht so gut, wenn sich die Creme nur schlecht auftragen lässt. Beim Eincremen im Gesicht sollte die Augenpartie ausgespart werden, da Sonnencreme im Auge brennen kann.

Stimmt es, dass man Babys im ersten Lebensjahr nicht mit Sonnencreme eincremen darf beziehungsweise soll?

Babys im ersten Lebensjahr sollten generell nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Achten Sie darauf, dass Ihr Baby keine pralle Sonne abbekommt und immer einen Schattenplatz hat. Textiler Sonnenschutz ist auch eine gute Möglichkeit das Kind zu schützen.
Sonnenschutzmittel sollten im ersten Lebensjahr möglichst wenig verwendet werden, da sie die empfindliche Baby Haut unnötig belasten.
Verbringt man jedoch mit seinem Kind im ersten Lebensjahr den Urlaub am See oder am Meer, ist es auf alle Fälle notwendig, für ausreichenden Schutz außerhalb des Schattens, wenn man zum Beispiel im Wasser ist, zu sorgen.

Wie behandle ich einen geröteten, wunden Windelpo am besten?

Wichtig ist zunächst, eine weitere Reizung durch Urin und Stuhl auf der Haut zu verhindern. Deshalb sollte die Windel noch häufiger als sonst kontrolliert werden und die Windel gewechselt werden, sobald sie nass ist oder Stuhl enthält. Dabei kann man den Windelwechsel nutzen, um das Baby eine Zeit lang ohne Windel strampeln zu lassen. Die Reinigung sollte vorsichtig mit lauwarmem Wasser und einem Wattepad oder weichen Einmalwaschlappen erfolgen ohne zu rubbeln; dann die Haut trocken tupfen und dünn mit einer zinkhaltigen Wundschutzsalbe eincremen. Babypuder trocknen die Haut aus, darauf lieber verzichten. Wenn der Po stärker gerötet ist, helfen Sitzbäder mit Eichenrindenextrakt.
Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen oder kleine Eiterpünktchen im Windelbereich zu sehen sein, ist es Zeit, den Kinderarzt aufzusuchen.

Schlaf

Was bedeutet ein ausgewogener, natürlicher Schlafrhythmus bei einem Baby?

In den ersten Lebensmonaten hat ein Baby innerhalb von 24 Stunden etwa sechs Wachzeiten, die zum Stillen und Wickeln genutzt werden. Etwa ab dem dritten bis vierten Lebensmonat werden die Wachzeiten am Tag allmählich länger, gleichzeitig verlängern sich die nächtlichen Schlafphasen. Dieser Entwicklungsprozess dauert mindestens über das erste Lebensjahr an und kann durch optimale Schlafbedingungen befördert werden. Hier bietet sich eine intensive Zuwendung und Interaktion mit dem Baby am Tag an. Nachts ist ein beruhigender Umgang wichtig wie zum Beispiel mit einem Einschlafritual ein in einem dunklen, kühlen, lärmgeschützten Schlafzimmer. Mit zunehmendem Alter nimmt die Gesamtschlafzeit pro Tag ab. So schläft ein vier Wochen alter Säugling ca. 18-20 Stunden pro Tag, ein sechs Monate altes Baby aber schon nur noch etwa 14 Stunden pro Tag.

Gibt es Hilfestellungen, um Babys an das Einschlafen ohne Stillen zu gewöhnen?

Das Baby sollte satt und frisch (trocken) gewickelt sein. Beim Einschlafen hilft ein Einschlafritual, beispielweise ein beruhigendes Gedicht, ein Lied vorsingen/ vorspielen, eine Spieluhr o. Ä. – wichtig hierbei ist, dass dieses Ritual ausschließlich zum Einschlafen angewendet wird. Beim nächtlichen Erwachen sollte kein Licht gemacht werden. Signalisieren Sie Ihre Anwesenheit ruhig und animieren Sie Ihr Baby mit leisen und beruhigenden Worten zum Weiterschlafen – so ist es häufig gar nicht notwendig, das Baby aus seiner Schlafposition herauszunehmen. Dieses ritualisierte Vorgehen muss geduldig über längere Zeit immer wieder neu wiederholt werden.

Entwicklung

Ist es Grund zur Beunruhigung, wenn mein Baby mit acht Monaten oder älter noch nicht sitzen kann?

Nein, das ist kein Grund zur Beunruhigung, da die kindliche Entwicklung nicht bei allen Kindern gleich abläuft. Bei der Orientierung und Beurteilung der kindlichen Entwicklung betrachtet man die „Meilensteine und die Grenzsteine der Entwicklung“ eines normalen Kindes.
„Meilensteine" sind Aktivitäten, die ein Kind in bestimmten chronologischen Stadien erreicht.
„Grenzsteine“ der Entwicklung sind Entwicklungsziele, die 90–95% der Kinder zu einem bestimmten Alter erreichen. Die meisten Kinder können im Alter von 9 Monaten sitzen. Das Kind sitzt sicher, zeitlich nicht beschränkt oder mit den Händen abgestützt, frei mit geradem Rücken und guter Kopfkontrolle.Wenn das Kind nach dem 9. Lebensmonat noch nicht sitzen kann, müssen sich die Eltern keine Sorgen machen, da jedes Kind sein eigenes Tempo hat. Wie bei allen Entwicklungsschritten dauert auch das Sitzen lernen bei jedem Kind unterschiedlich lang. Jedoch sollten die Eltern dies bei ihrem Kinderarzt ansprechen.

Ab welchem Alter sollte ein Kind laufen können?

Der Grenzstein für das alleine gehen liegt bei 18 Monaten, d.h. in diesem Alter sollte ein Kind alleine laufen können. Kann das Kind in diesem Alter noch nicht laufen, ist es nicht besorgniserregend, jedoch sollte Rücksprache mit dem Kinderarzt gehalten werden und in der Regel erhalten die Kinder dann Unterstützung, meist in Form von Physiotherapie. In der Entwicklung kann es immer mal wieder phasenweise Rückschritte geben, die sich nach kurzer Zeit wieder von alleine geben. Das Kind braucht dann noch einmal für kurze Zeit mehr Hilfe von den Eltern. Wenn das Kind allerdings beim Gehen z.B. ein Bein schont oder nicht belastet und nur noch an der Hand laufen möchte, obwohl es schon alleine gehen konnte, soll dies beim Kinderarzt abgeklärt werden.

Ab welchem Alter muss man sich Sorgen machen, wenn Babys noch nicht reden?

Jedes Kind hat beim Sprechen lernen sein eigenes Tempo. Bei jeder Vorsorgeuntersuchung achtet der Kinderarzt auf die Sprachentwicklung des Kindes. Auch wenn hierfür bei Babys im 1. Lebensjahr noch kein Sprachtestbogen benutzt werden kann. In den ersten Monaten nennt man die Töne, die die Kleinen von sich geben „Erste Lallphase“ (Blaslaute und Gurren). Das Kind versucht herauszufinden, was es mit seinem Mund noch machen kann. Dies dient nicht der Verständigung, sondern vielmehr der spielerischen Beschäftigung. Mit ca. 4 Monaten kommen die 1-Silben Wörter (zweite Lallphase). Zwischen dem 9. und dem 12. Lebensmonat fangen die Kinder an, Silben zu doppeln (Doppelsilben, Silbenwiederholung z.B. da-da, ma-ma, pa-pa, gu-gu). Auch Kinder, die lange nicht aktiv reden, haben einen passiven Wortschatz. Ab der U7 mit ca. 2 Jahren werden bei den Vorsorgeuntersuchungen dann Sprachtestbögen beim Kinderarzt eingesetzt.

Muss man sich ab einem gewissen Alter Sorgen machen, wenn ein Baby noch keine Zähne bekommt?

Nein, man muss sich keine Sorgen machen. Die Zahnentwicklung beginnt in der Gebärmutter mit der Entwicklung von Zahnknospen, die eine Grundlage für die Milchzähne bilden. Der Durchbruch der ersten Zähnchen ist von Kind zu Kind verschieden, einige haben schon mit drei Monaten Milchzähne, andere lächeln noch am ersten Geburtstag zahnlos in die Runde.Wann beim Kind das erste Zähnchen kommt, ist sehr individuell und vom Kieferwachstum abhängig. Das Wachstum vom Kiefer ist wiederum vom allgemeinen Körperwachstum abhängig. Zwischen dem dritten und zwölften Monat brechen die Zähne beim Baby durch die Oberfläche vom Zahnfleisch durch.

Wie macht es sich bemerkbar, dass mein Kind Zähnchen bekommt, und wie lange dauert es?

Bei einigen Babys kommt der erste Zahn für die Eltern völlig unbemerkt und „bohrt“ sich, quasi über Nacht, durch das Zahnfleisch. Diese Kinder haben keine oder nur minimale Beschwerden. Bei anderen Kindern läuft das Zahnen nicht ganz so unbemerkt ab. Mögliche Symptome:

• Gerötetes und angeschwollenes Zahnfleisch
• Schmerzen, schubweise intensives Schreien
• verstärktes „Sabbern“, gerötete Wangen
• Ohrreiben, Hautausschläge im Gesicht
• vermehrte nächtliche Unruhe
• Appetitlosigkeit, erhöhte Erregbarkeit
• seltener Fieber oder Durchfall

Die Zahnungsphase kann bis zu 8 Wochen dauern. Erst danach ist das erste Zähnchen zu sehen.

Gesundheit

Was darf in der Reiseapotheke für den Sommerurlaub auf gar keinen Fall fehlen?

Immer mit dabei sollten auf Reisen die Impfpässe und ein Auslandskrankenschein sein. In die Reiseapotheke gehören alle Medikamente, die ein Familienmitglied speziell braucht, wie z. B. Antiallergika (z. B. bei einer Insektengiftallergie) oder Notfallmedikamente (z. B. bei Asthma). Diese sollten mit Namen versehen sein.

Ganz allgemein gehört in eine Reisapotheke mit Kind:

• ein Fieberthermometer (für kleine Kinder ein Digitalthermometer um rektal zu messen, ab dem Alter von 2 Jahre sind Ohrthermometer sinnvoll)
• altersgerechte Präparate gegen Schmerzen und Fieber. Fieberzäpfchen eignen sich zur Mitnahme bei Reisen in den Süden weniger, da sie leicht schmelzen (z. B. im Auto) und dann nicht mehr verwendet werden können. Besser geeignet ist ein Fiebersaft.
• abschwellende Nasentropfen (für Babys und Kleinkinder bei Flugreisen vor Start und Landung gegeben sorgen sie dafür, dass keine Ohrenschmerzen durch fehlenden Druckausgleich im Mittelohr entstehen)
• Kochsalz- oder Meersalz-Nasentropfen (zum Befeuchten der Nasenschleimhaut, die damit weniger infektanfällig ist)
• Evtl. ein Hustentee
• Präparat gegen Reiseübelkeit (z. B. Kaugummis, falls das Kind alt genug ist)
• Präparat gegen Übelkeit und Erbrechen (z. B. als Zäpfchen oder Saft erhältlich)
• Präparat gegen Durchfall: Elektrolytpulver; bei Babys und Kleinkindern sehr hilfreich, falls das Kind starken Durchfall hat oder erbricht und kleine Kinder bei Durchfall und Erbrechen sehr schnell dehydrieren (austrocknen, sodass häufig ein stationärer Aufenthalt nötig ist). Die Elektrolytlösung hilft, den Salz- und Mineralstoffverlust auszugleichen. Tipp: Am ehesten akzeptieren kranke Babys die Lösung, wenn sie Fläschchentemperatur hat. Größere Kinder bevorzugen sie kühlschrankkalt (in kleinen Portionen geben). Medizinische Kohle (als Kompretten) ist für den Urlaub ebenfalls ein gutes Mittel gegen Durchfall. Kohle hat keine Nebenwirkungen, sondern absorbiert lediglich Giftstoffe im Darm.
• Traubenzucker (bei starkem Durchfall und Erbrechen zur Energiezufuhr)
• Tropfen gegen Blähungen (z. B. sogenannte Entschäumer)
• Präparate gegen Juckreiz nach Insektenstichen sowie altersgerechte Insektenschutzmittel.
• Heftpflaster, Mullbinden, Verbandsmaterial, Sicherheitsnadeln, Schere, Pinzette
• Hautdesinfektionsmittel (möglichst nicht auf der Haut brennend) und eine Wundcreme
• Zeckenkarte oder spezielle Pinzette zum Entfernen von Zecken. Hilfreich ist auch eine kleine Lupe, um auch kleine Tiere schnell zu entdecken.
• Kühlende Salben gegen Prellungen (z.B. Arnikasalbe)
• Sonnenschutz und Salben gegen Sonnenbrand.

Wie kann man Schnupfen – vor allem nachts – lindern?

Kinder, v.a. Babys, die gestillt werden, sind von Schnupfen und einer verstopften Nase sehr beeinträchtigt. Tagsüber kann man die Nase gut und auch häufiger mit einer isotonen Kochsalzlösung aus der Apotheke spülen (entweder Tropfen zum in die Nase träufeln oder als Nasenspray). Nasensauger sind nicht unbedingt empfehlenswert, da beim Absaugen ein Unterdruck entsteht, der die Schleimhäute weiter reizt und unangenehm ist. Besser ist es, ein wenig Watte mit den mit Wasser angefeuchteten Fingern zu drehen, sodass ein ca. 2-3 cm langes Wattestück mit einem Durchmesser von ca. 5 mm, das spitz zuläuft, entsteht. Damit können Sie gefahrlos das Sekret aus der Nase holen. Mit einer drehenden Bewegung kann das Wattestück in die Nase - auch tief - eingeführt werden.
Ätherische Öle sind für kleine Kinder nicht geeignet, da sie zu Hautreizungen führen können und bei Kindern mit einem empfindlichen Bronchialsystem einen Bronchospasmus (Verkrampfen der Bronchen und Atemnot) auslösen können. Sollten die Kinder durch den Schnupfen und sehr zähes Sekret stark beeinträchtigt sein, kann auch über ein spezielles Inhalationsgerät mit einer Kochsalzlösung inhaliert werden. Durch die feuchte Luft verflüssigt sich das Sekret und wird geschluckt oder es läuft aus der Nase heraus.
Wenn die Schleimhäute angeschwollen sind und dadurch die Nasenatmung und damit auch das Schlafen beeinträchtigt ist, können für die Nacht abschwellende Nasentropfen gegeben werden. Wichtig ist dabei, dass auf die richtige Dosierung (nicht öfter als 3 Mal pro Tag und nicht länger als 7 Tage am Stück) und die entsprechende Konzentration der Lösung, für das Alter des Kindes passend, geachtet wird. Damit das Kind nicht so stark unter dem Schnupfen leidet, ist es gut, wenn die Schleimhäute angefeuchtet werden und abschwellen können. Dies können die Eltern durch kühle (Fenster kippen) und angefeuchtete (feuchte Tücher über den Heizkörper oder eine Wasserschale aufstellen) Luft im Schlafzimmer und Spaziergänge im Freien unterstützen.

Ist es normal, dass Kinder, die in die Krippe gehen, häufiger krank sind und was kann man, wenn dann, zur Vorbeugung tun?

Im Krippenalter ist das spezifische Immunsystem noch nicht trainiert. Die Kinder haben in der Krippe das erste Mal mit vielen verschiedenen Krankheitserregern Kontakt. Erst durch Infekte wird die spezifische Immunabwehr trainiert, das immunologische Gedächtnis wird aufgebaut.
Bis zu 12 „banale“ Infekte pro Jahr im Vorschulalter sind normal, darunter dürfen 6-8 fieberhafte Infekte sein, ohne dass sich die Eltern Sorgen machen müssen.
Zur Vorbeugung können Eltern stets auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Ballaststoffen achten. Eine gute Darmflora unterstützt das Immunsystem ebenfalls. Diese kann durch Pro- und Präbiotika in der Nahrung unterstützt werden.
Um die sogenannten unspezifischen Abwehrmechanismen zu aktivieren, empfiehlt sich zum Beispiel warm-kaltes Wechselduschen und natürlich viel Bewegung und frische Luft.

Wie ziehe ich Babys/Kleinkinder richtig an für kalte Temperaturen?

Das sogenannte „Zwiebelschichtverfahren“ eignet sich gut dafür, Ihr Baby im Winter angepasst an die Temperatur anzuziehen. Ziehen Sie Ihrem Kind mehrere Schichten leichtere bis wärmere Kleidungsstücke an, damit bei Bedarf eine Schicht aus- oder angezogen werden kann.
Ansonsten sollte Ihr Baby draußen eine gefütterte Jacke plus Hose, einen Schneeanzug und bei Bedarf auch dicke Socken oder Wollschuhe sowie Fäustlinge und eine Mütze tragen. Ob Ihrem Baby zu warm oder zu kalt ist, können Sie mit der sogenannten „Nackenprobe“ überprüfen. Wenn das Baby im Nacken schwitzt und die Haut sich feucht anfühlt, ist es zu warm angezogen. Ist die Nase des Babys kalt, hat es zu wenige wärmende Kleidungsstücke an.
Bei sehr kalten Temperaturen (Minustemperaturen) bietet es sich an, die Kinder in einem Tragetuch unter der eigenen Jacke zu tragen. Hier muss allerdings beachtet werden, dass der Kopf frei bleibt

Wie kann man, neben frischer Luft und gesunder Ernährung, im Winter das Immunsystem des Nachwuchses stärken?

Eine ausgewogene Mischkost mit vielen Vitaminen und Ballaststoffen wird empfohlen. Das Immunsystem von gestillten Babys kann zusätzlich durch die Muttermilch gestärkt werden. Viel Flüssigkeit (ungesüßte Getränke wie Wasser oder Tee) schützt die Schleimhäute und macht bei einem Infekt den Schleim flüssiger, sodass er besser abfließen kann.
Es gibt auch eine Anzahl von pflanzlichen Mitteln, um das Immunsystem zu stärken. Die Absprache mit dem Kinderarzt ist zu empfehlen. Insbesondere bei einem akuten Infekt sollten Sie Ihr Kind in den ersten drei Lebensjahren immer vom Arzt untersuchen lassen!